Mein erstes Mal Yoga

Am 06.04.2017 war es nun soweit. Im zarten Alter von 34 Jahren war ich bei meinem ersten Yoga-Kurs. Ich muss zugeben ein wenig aufgeregt gewesen zu sein, da ich so überhaupt nicht wusste was mich erwartet. Sicher ist gerade nur eines: es war sehr anstrengend (für mich).

Frauen wohin man sieht

Mit Ausnahme vom Yogalehrer war ich zusammen mit noch einem anderen Mann dutzenden Frauen unterlegen. Das zeigt mir, dass der Trend bei dem „starken“ Geschlecht noch nicht angekommen ist.

Übungen, die es in sich haben

Ich musste bei „stark“ lächeln, denn es steht (wie in meinem Fall) nicht umsonst in Anführungszeichen. Bei manchen Übungen fühlte ich mich wie ein Aal, da ich am ganzen Körper zitterte während alle Girls um mich herum die Ruhe in Person waren. Meine Muskeln zuckten unkontrolliert und ich hatte Probleme meine Position zu halten. Offensichtlich war meine Sport-Abstinenz deutlich ausgeprägt.

Merkwürdige Praktiken

An sich fand ich die Stunde gar nicht schlecht, meine Skepsis vom Anfang war jedenfalls verschwunden. Gut, es gab Übungen, wo ich mich frage, wer sich so etwas ausgedacht hat. Ihr könnt euch ja mal das „Happy Baby“ ansehen, also spätestens da musste ich mir mein Lachen verkneifen. Tut mir leid, aber das war zu viel für meine Frohnatur. Als die „Ommm“-Einlagen kamen war ich schon zwiegespalten, anfangs hielt ich es für merkwürdig diese Töne auszustoßen, während der Ausführung war es dann aber doch überraschend entspannend.

Die Tage danach

Bei meinem Körper ist es so – und da bin ich wohl anders als andere Menschen – das sich Muskelkater bei mir grundsätzlich erst am zweiten Tag entwickelt. Dieses Mal jedoch hat er sich schon nach ein paar Stunden bemerkbar gemacht. Eigentlich war geplant am Tag danach noch laufen zu gehen, schließlich habe ich ja „nur“ Yoga gemacht. Da wurde mir schmerzlich klar, dass ich Yoga deutlich unterschätzt habe.

Selbst jetzt, also zwei Tage danach tut mir noch alles weh. Spätestens morgen gehe ich dann aber wieder laufen, ob Schmerzen oder nicht. Eines hat mir dieser Tag beim Yoga gezeigt. Ich habe jetzt richtig viel Respekt vor den Yogisten (nennt man das so?) und sollte das evtl. häufiger als nur einmal im Leben machen. Aktuell bin ich also auf der Suche nach einem guten Yoga-Studio in Berlin. Und jetzt lasst mich mit meinen Schmerzen alleine.

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