Wenn man sich fühlt, als würde man im Schlamm stecken…

Es ist wirklich kein schönes Gefühl nach einem mehr oder weniger erfolgreich absolvierten Halbmarathon ein Jahr später wieder ganz von vorne anfangen zu müssen. Die letzten drei Läufe in 2017 waren sehr ernüchternd. Man fühlt sich, als würde man im Schlamm versinken. Jeder Versuch das Tempo wieder ein wenig anzuziehen wurde von einer hohen Herzfrequenz quittiert.

Während mein erster Lauf noch eine harte Überforderung und der zweite Lauf sehr langsam war, ist der gestrige Lauf ein vorsichtiges Herantasten an meine Grenze gewesen – und die war schnell erreicht.

Von schnell zu langsam

Anfangs lief ich in einer Pace unter 7:00, bin dabei aber relativ schnell an meine Grenzen gekommen. Mein Puls ist zwar mit einer maximalen Herzfrequenz von 180 bpm deutlich unter meinem ersten Lauf mit 197 bpm (und ja, das ist verdammt viel), aber auf Basis der Geschwindigkeit immer noch deutlich zu hoch.

Statistik 04.04.2017
Lauf vom 04.04.2017

Das Wetter war mit 11 Grad relativ kühl, auch die Sonne hat sich nicht blicken lassen. Eigentlich ideales Wetter um nicht zu überhitzen. Auf der Hälfte der Strecke zwang mich mein Körper langsamer zu laufen – von da an ging es auch mit dem Puls und der Temperatur.

Alles in Allem war der Lauf okay, auch wenn ich mit der Distanz und der Zeit nicht zufrieden bin – aber das wird hoffentlich in Zukunft besser.

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